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Die Geschichte der Kellner Steckfiguren

Die Geschichte der Kellner Steckfiguren ist eine eine lange Geschichte. Alles begann schon 1919 in Leipzig in Sachsen. Georg Kellner (1898 - 1974), damals leidenschaftlicher Flugzeugbauer, kam auf die Idee, Bausätze für Boot- und Flugmodelle herzustellen.
Er gründete eine Firma, die sich sich zu einem der weltweit führenden Hersteller von Modellspielwaren enwickelte... Die Kellner-Boote wurden sogar im Werkuntericht in den Schulen gebaut und so mancher Bub wollte stolzer Besitzer eines solchen sein.
… Ende der zwanziger Jahre erfand der Firmengründer eine elastische und lösbare Steckverbindung für Holzbausteine durch einen Gummi (jummi) und ließ sich diese patentieren. Die Kellner Steckfigur war geboren.
Seitdem bereitet dieses pädagogisch wertvolle Spielzeugsystem Kindern und Erwachsenen Freude. Baukästen wie „Gärtner Tulpe“, „Familie Übermut“ und „Ruck + Zuck“ begleiteten schon viele Generationen.
Nach dem Umzug nach Tabarz in Thüringen 1934 entwickelte sich ein vielseitiges Sortiment verschiedener Spielwaren.
So wechselvoll wie die politische Geschichte unseres Landes, gestaltete sich auch die Firmengeschichte. Die Leitung der Firma ging 1965 in die Hände des Sohnes Wolfgang Kellner über. 1972 wurde der Betrieb verstaatlicht und nannte sich nun nicht mehr Fabrik zur Herstellung feiner Spielwaren, sondern VEB Plastspielwaren, ab 1980 dann VEB Biggi, und 1990 kam das entgültige Aus. Doch 1992 bot sich die Gelegenheit für den Enkel des Firmengründers, Hans Georg Kellner, die Fabrikanlagen zurückzukaufen. Er begann, sich zaghaft mit dem Gedanken einer Wiederaufnahme der Spielidee anzufreunden ...
Die Firma Kellner Steckfiguren schafft nun eine erstaunliche Verbindung von Tradition und Moderne. Es wird ein weiter Bogen von den klassischen Kellner Figuren der 20er Jahre, über die Kellner DDR Gärtnerei Tulpe als Remix, bis hin zur Kellner Steckcouture gespannt.